Unfassbares
Unfassbares erlebte Christiane Kubeja
am 05.07.2010
Ich war gegen 7.15 Uhr auf dem Weg in die Praxis und befand mich auf der Hauptverkehrsstraße in Kirchheim. Ca. 10 Autos waren vor mir und machten um irgendetwas einen großen Bogen.
Ich dachte zuerst es wäre eine Minibaustelle. Aber NEIN, war es nicht. Als mein Vordermann ebenfalls einen großen Bogen machte, sah ich, was da offensichtlich die Straße versperrte. Es war eine bildhübsche Katze, die da lag UND NOCH LEBTE!!!!
KEIN MENSCH HAT ANGEHALTEN!!!
Nur ich. Ich atmete durch und hielt sofort meinen Wagen an. Ging zu der Maus, die nicht schrie, sondern nur mit weit aufgerissenen Augen und Mäulchen vor mir lag und zappelte. Ganz schlimm. Ich nahm sie vorsichtig hoch und ging zu meinem Wagen zurück. Mit ihr auf dem Schoß fuhr ich 2 m weiter auf den Gehweg. Dort stand ich dann mit ihr und streichelte sie nur. Es hat nur noch ca. 2 Minuten gedauert und sie hatte es geschafft und ich auch.
Auf der einen Seite bin ich so dankbar, dass ausgerechnet ich da vorbeigekommen bin,
und sie nicht auf dem Asphalt verreckt ist. Auf der anderen Seite aber bin ich entsetzt, wie die Menschen reagiert haben. UNGLAUBLICH. Ja ich habe auch Angst gehabt und gedacht, oh Gott, was kann ich machen, aber ich hätte niemals an ihr vorbeifahren können. Wir können immer etwas tun, auch wenn es der Maus nicht mehr geholfen hat, hat sie zumindest in den letzten Minuten menschliche Wärme und Liebe gespürt.
Aktualisiert (Dienstag, den 06. Juli 2010 um 11:48 Uhr)
















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